An der Longe

28 01 2008 2. Waleska
Auch Waleska habe ich heute "nur" longiert. Mit viel Aufmerksamkeit auf aktive Hinterbeinchen, besonders bei Übergängen.

4. Mal Longe

28 01 2008 5. Coco Chanel
Nachdem ich am Wochenende nicht viel mit Coco gemacht habe, da ich krank war, haben wir heute etwas länger und intensiver zusammen gearbeitet. Am Sonntag hatte ich sie noch kurz an der Longe, aber da in der Halle ziemlich viel Trubel war, konnten wir uns beide nicht so richtig konzentrieren und ich habe nicht lange gemacht. Heute habe ich sie erst am Putzplatz angebunden geputzt und dann auch zum ersten Mal die Schabracke, den Longiergurt und den Kappzaum dort angezogen. Bisher hatten wir das immer in der Halle gemacht, aber das war am Putzplatz auch kein Problem.
Erst habe ich sie normal geführt in Position 1, und immer wieder Halten eingebaut, Antraben, Durchparieren zum Schritt und auch das erste Mal aus dem Traben ins Halten, dann auch aus dem Halten ins Rückwärts. Das war schon recht gut alles, nachdem ich Coco ein paar Mal erinnern musste, dass Überholen nicht angesagt ist, sondern Abstand halten. Sie muss noch etwas aufmerksamer werden und das Abstand halten, muss selbstverständlich werden, ohne, dass ich sie öfter erinnern muss.
 
Nach den Führübungen als Aufwärmprogramm habe ich Coco erst einmal frei laufen lassen, damit sie überschüssige Energie abbauen kann. Das hat sie auch ausgenutzt und sie galoppierte Ihre Runden durch die Halle. Übrigens noch ziemlich unausbalanciert, denn meistens springt sie in den Kreuzgalopp. Ich versuche das zu korrigieren durch Durchparieren und neu angaloppieren.
 
An der Longe hat Coco mich wirklich begeistert...sie lief das erste Mal auf einer gleichmäßigen Zirkellinie - ohne Rumgeeiere -  und ich kam so zwischendurch zum Nachtreiben (Das erste Mal mit richtiger Longierpeitsche longiert) und/oder Parieren am Kappzaum, sie lief in einer sehr entspannten Haltung auf beiden Händen, kaute und schnaubte mehrmals ab. Das war sehr schön.
Die Übergänge zwischen Schritt-Trab, Trab-Schritt und Schritt-Halt klappen auch von Mal zu Mal immer besser.

Das erste Mal Longieren

22 01 2008 5. Coco Chanel
Ich habe Coco in die Halle gebracht und sie erst einmal frei laufen lassen, in der Zeit habe ich Ihre Sachen geholt (Putzkasten, Kappzaum, Longe, Schabracke, Longiergurt, Touchiergerte)! Sie wartete schon an der Hallentür auf mich, als ich wieder kam. Dann wurde erstmal geputzt und Hufe ausgekratzt, während ich von ihr verlange, dass sie dabei auch unangebunden stillsteht. Das hat sie ganz prima gemacht.
Dann hab ich ihr das Halfter ausgezogen und den Kappzaum angezogen, inzwischen möchte ich auch hier von ihr gerne, dass sie nicht wegläuft, wenn ich ihr das Halfter ausziehe, sondern den Kopf senkt und stehenbleibt. Genauso beim Kappzaum anziehen: Stillstehen und Nase tief Richtung Kappzaum. Das klappt von Mal zu Mal auch immer besser.
Schabracke und Longiergurt drauflegen ist völlig uninteressant für sie. Beim Bauchgurt zumachen ist sie allerdings noch etwas verunsichert und geht dann mal ein paar Schritt rückwärts. Ich führe sie dann wieder zurück an Ihren Platz und gebe wieder das Kommando "Halt". Zudem achte ich darauf den Bauchgurt anfangs nur locker zuzumachen und lieber zwischendurch nochmal nachzugurten, als gleich alles fest zu zuziehen.
Nachdem alles angelegt ist, geht es dann in Führposition 2 im Schritt los. Das Antreten aus dem Halten ist schon kein Problem mehr. Wir gehen ganze Bahn und zwischendurch halte ich immer wieder an als Gehorsams- und Aufmerksamkeitskontrolle. Beim Führen muss ich Coco öfter mal an den Abstand zu mir erinnern, das mache ich mit dem Knauf der Touchiergerte an Ihrer Schulter und dem Kommando "Weg", darauf reagiert Coco schon sehr gut.
Zwischendurch baue ich immer wieder Volten mit ein. Zum Handwechsel lasse ich aus dem Halten die Hinterhand ausweichen.
Da ich ja in den letzten Einheiten schon die Distanz auf dem Zirkel zwischen uns immer mehr vergrößert habe ohne Komplikationen, schickte ich Coco heute soweit raus, dass sie normal an der Longe lief und ich im Mittelpunkt "stand" und mich nur mitdrehte (mit leichter Vorwärtstendenz), statt mitzugehen. Wow, das war toll. Die ganze Vorarbeit mit den Führübungen hat sich wirklich bis ins kleinste Detail gelohnt! Coco ließ sich antraben, wieder durchparieren, zum Halten durchparieren (mit Verkürzung der Longe), rausschicken und das Schönste: sie fing an zu kauen und zu lecken, abzuschnauben (was ich noch nie bei ihr vorher gehört habe), und den Hals fallen zu lassen. Ich hatte nach 20 Min. ein total lockeres und zufriedenes Pferd an der Longe. Einfach nur schön! =)
(Ich habe auch Zeugen: Andrea und Heidi guckten am Ende kurz zu und bestätigten mir den Erfolg! ;-) )

Kurze Einheit

22 01 2008 2. Waleska
Waleska bin ich heute nur kurz geritten, ca. 30 Minuten. Zuerst 10 Minuten Schritt, dann Leichttraben mit vielen einfachen Schlangenlinien und Schultervor an der langen Seite. Später auch Schulterherein im Trab und einige Tempounterschiede Richtung Versammlung und Tritte verlängern. Das hat mir gut gefallen heute und ich beendete die Arbeit danach.

Entspannung im Whirlpool

21 01 2008

Heute Abend war ich schnell zu Hause nach der Arbeit, habe auf dem Rückweg noch für 1,32€ Super getankt - heute Morgen waren es wieder 1,35€ *freu*, mich schnell umgezogen für den Stall, dann Amareh und Waleska gefüttert, Heunetz aufgefüllt, Coco in der Halle noch etwas frei bewegt, dann wieder rein, Schwimmsachen gepackt, losgefahren und Annika abgeholt. Wir sind dann zusammen zum Ostfriesen Hof gefahren und haben uns eine dreiviertel Stunde im Whirlpool entspannt, den wir ganz für uns alleine hatten! ;-)
Entspannung pur für meinen Muskelkater!


Entspannung am langen Zügel

20 01 2008 2. Waleska
Waleska hat sich eine Entspannungpause zu Ellens Unterricht wirklich verdient, aber sie ganz stehen zu lassen heute, da hatte ich auch kein gutes Gefühl bei, da sie bestimmt Muskelkater hat. Ich wäre gerne ausgeritten, aber da ich keine passenden Schwimmflügel für Waleska da hatte, verlegte ich die Entspannungsphase doch in die Halle. Ich bin NUR am langen Zügel 20 Minuten geritten, um die Muskulatur etwas aufzuwärmen und somit zu lockern. Erst 10 Minuten Schritt und dann noch etwas Trab und Galopp im leichten Sitz - NUR ganze Bahn! Das war wirklich entspannend und wichtig für uns beide zum harten Training zur Zeit. Leider ist unser Solarium NOCH in Planung - gerne hätte ich Waleska ein "Sonnenbad" unter den Rotlichtlampen gegönnt. 8-)

Einführung ins Longieren ;)

20 01 2008 5. Coco Chanel
Wir hatten die Halle für uns - außer ein paar kleine jugendliche Zuschauer (mit Fell) namens Mogli, Frodo und Buffy, die aber nicht still an der Bande sitzen können und zugucken, sondern nur am Rumspielen und Rumrennen sind...ich habe denen schon 10mal gesagt, die sollen bitte woanders spielen, aber gehorchen tun die ja auch nicht....ganz schön nervig! ;-)
Naja...
ich glaube die Auseinandersetzung mit Coco am Freitag war wichtig für uns beide, denn heute war sie so was von aufmerksam mir gegenüber, dass die Katzen völlig uninteressant waren. Wir sind also beide in die Halle und ich habe Coco erst geputzt ohne sie anzubinden. Das freie Stehenbleiben klappte sehr gut - und das war die erste Grundlage für ein erfolgreiches Training heute! Hufe auskratzen klappt mittlerweile auch immer besser, wenn Coco dann ihr Gleichgewicht auf drei Beinen gefunden hat! *grins*
Nach dem Putzen habe ich ihr das Halfter ausgezogen und den Wiener Kapp angezogen. Sie hat ihr Nase schon selbständig in den Kappzaum gedrückt und ich hab ihr dann auch einen verdienten Leckerlie zugesteckt! ;-)
Übrigens macht sich das Kommando "Tief", dass ich als eines der ersten mit Coco geübt habe, nun wirklich bezahlbar beim Kappzaum anziehen! (Ich habe das Gefühl sie ist schon wieder gewachsen!)
Die Schabracke interessiert Coco so gut wie gar nicht mehr...ich kann die auch von vorne über den Kopf auf den Rücken ziehen oder nach hinten auf die Kruppe und wieder zurück...das lässt sie völlig kalt! Auch der Longiergurt ist schon völlig selbstverständlich, trotzdem bin ich natürlich vorsichtig, vor Allem beim Schließen des Bauchgurtes, denn das ist ja im Moment noch das Neueste, was sie erstmal kennen lernen muss, bevor der Sattel kommt!
Heute kam ausserdem das erste Mal die Longe zum Einsatz, bisher hatte ich nur mit ca. 4 Meter Führseil die Führübungen gemacht! Ich habe aber ganz normal angefangen mit altbekannten Führübungen, aber bereits von Anfang an in Position 2.
Volten, Antreten auf Stimme und Gerte, Halten auf Stimme und Körpersprache, Antraben und Durchparieren an der Hand klappte alles prima und sehr zufriedenstellend. Für diese Situation hatte ich mir heute die Longe geschnappt - das heißt ich hatte gehofft/erwartet, es würde heute super laufen und mein Gefühl sagte mir dann, dass wir einen Schritt weiter Richtung Longieren gehen können. Langsam ließ ich die Longe auf dem Zirkel länger werden, erst bin ich im Abstand von 1m, dann 2m, dann 3m und schließlich auf 4m mitgelaufen, so dass Coco den großen Zirkel ging und ich im 4m Abstand innen mitlief. Erst wollte sie nicht richtig "weg" von mir, ich habe sie dann aber mit dem Kommando "Weg" und dem Knauf der Touchiergerte an der Schulter nach außen auf Abstand geschickt und sie reagierte darauf gut. Auch das Antraben und Durchparieren und sogar das Halten aus dem Schritt klappte auf 4m Distanz. Nachdem das auf beiden Händen gut war und sie sogar teilweise richtig schön den Hals fallen ließ, habe ich aufgehört! =)

Endlich mal wieder bei Ellen (1)

19 01 2008 2. Waleska

Endlich seit einem halben Jahr war ich mal wieder bei Ellen zur Unterrichtsstunde.

Waleska war gut drauf und motiviert und ich ritt sie erstmal im Schritt, Trab und Galopp ab, bis Ellen dann kam. Ellen sagte gleich, dass Waleska ja wieder ordentlich aussehen würde und gut Muskulatur aufgebaut hat.
Nachdem wir dann kurz gequatscht haben, legten wir mit dem Unterricht los.

Trab Volten, Schlangenlinien, Schritt Viereck verkleinern und vergrößern, Trab Schulterherein, Trab Travers, Trab-Halt-Übergänge, Kurzkehrt aus dem Schritt, Galopp-Schritt-Galopp-Übergänge, Außengalopp, Galopp Schulterherein, Galopp Travers, Trab Traversalen.

Waleska ließ mich nicht im Stich!!! Die eine Lektion war zwar nicht so gut wie die andere, aber ich bin sehr zufrieden! Besonders Probleme hatten wir noch bei den Trab Traversalen und dem Galopp Travers linke Hand. Rechte Hand klappte das mühelos, aber linke Hand war schwierig!

Ich glaube auch Ellen war ganz zufrieden mit uns und so verabredeten wir uns wieder in 2 Wochen! Ich bin gespannt, wie es weitergeht und was wir Neues bei Ellen lernen können!


Stress mit Coco

18 01 2008 5. Coco Chanel

Zuvor hatte ich Helga noch vorgeschwärmt, wie toll Coco sich entwickelt und mitarbeitet, und dabei war DIESER Tag gar nicht so toll!

Es war stürmisch, die Hallenwände knarrten, der Regen prasselte auf das Hallendach, und die Katzen spielten hinter der Bande und in den Ecken Versteck, auf der anderen Seite war Steffen am Heu in die Karren füllen....und ich kam mit Coco in die Halle. Sie wurde gleich nervös und rannte nur im Kreis um mich herum am Halfter, dabei rannte sie noch den Putzkasten ca. 3 mal über den Haufen, bis ich wirklich zu viel bekam und sie deutlich merken ließ, dass DAS grad nicht in Ordnung ist! Ich bekam sie dann aber relativ schnell ruhiger, so dass ich das Halfter gegen den Kappzaum tauschen konnte. Eigentlich hatte ich vor sie dann zu putzen, da wir beide aber schon leicht gestresst waren, hab ich das ausfallen lassen und sie erstmal im Schritt durch die Halle geführt. Sie war immer noch sehr nervös und drängelte mich beim Führen an oder überholte mich, ich wurde jedesmal wieder sehr deutlich, dass das nicht erlaubt ist und lobte sie, wenn sie gesittet neben mir herlief.

Nachdem wir diese Diskussion erfolgreich beendet hatten, ließ ich Coco frei laufen. Sie regte sich immer noch ziemlich über die Einflüsse von außen auf und so war sie nach etwa 10 Minuten ziemlich verschwitzt.
Ich habe dann Ihre Abschwitzdecke geholt und sie noch etwa 10 Minuten trocken geführt.


Der Motor sitzt hinten

18 01 2008 2. Waleska
Zur Vorbereitung auf Ellens Unterricht bin ich heute nochmal intensiv geritten!
Ich habe versucht das unterm Sattel umzusetzen, was wir uns am Abend zuvor bei der Longenarbeit erarbeitet hatten.
Viel Schritt am Anfang, dann im Trab locker V/A, aber schön aufs Vorwärts geachtet und aktiv aus der Hinterhand. Der Motor sitzt nun mal hinten! ;-)
Dann ist mir beim Reiten eine neue Variante eingefallen, das seitliche Übertreten und das SH zu üben. Ich bin auf dem Zirkel z.B. rechte Hand geritten, dann aus dem Zirkel wechseln, vor X umstellen und direkt linke Hand ins seitliche Übertreten, dann eine 3/4 Zirkelrunde im seitl. Übertreten bis zum Anfang der langen Seite und dort dann im SH ganze Bahn. Das klappte ganz gut, vor Allem geriet Waleska nicht so in Stress, wie beim Übertreten nur auf dem Zirkel und ich konnte sie in das SH "hereinlaufen" lassen.
Dann habe ich noch Travers im Schritt und Trab geübt, sowie Traversale. Und im Galopp habe ich erstmals wieder das Schulterherein abgerufen und es war gut! Ich hab dann zufrieden die Arbeit beendet.
Was mir sehr gut gefällt zur Zeit ist, dass Waleska endlich wieder reell mitarbeitet und das auch kann (körperlich), sie schmatzt zufrieden beim Reiten und schäumt wieder etwas (nie übermäßig zu viel!) - eigentlich genau so, wie man es sich wünscht! Die Hinterhand und der Rücken arbeiten vernünftig mit - bzw. übernehmen die Hauptarbeit! Das schönste Zeichen, dass unsere Arbeit Früchte trägt ist, dass Waleska links nicht mehr fester ist als rechts. Wo ich vor einem Jahr noch richtig kämpfen musste, sie links zu stellen und zu biegen, haben wir nun keine Probleme mehr. Es fällt ihr linke Hand zwar alles noch schwerer als rechts, aber im Rückblick mit dem letzten Jahr ist das nicht mehr vergleichbar.
Ich habe das Gefühl, dass die Muskulatur von Tag zu Tag zunimmt. Schön! ;-)

Longieren mit Wiener Kappzaum

17 01 2008 2. Waleska
Da ich erst später zu Hause war, aber Hilke vor mir ja sowieso Unterricht hatte, habe ich Waleska noch etwas longiert mit dem neuen Wiener Kappzaum. Nach 10 Minuten Schritt auf beiden Händen habe ich Waleska antraben lassen. Da ich beim Longieren zur Zeit mein Augenmerk auf die Hinterhand gerichtet habe, musste ich erstmal den "Motor anschmeißen". Das dauerte so ca. 5 Minuten bis Waleska und ich die Diskussion ("Mehr aus der Hinterhand", "Aber das ist so anstrengend", "Keine Widerrede, sonst treff ich Dich mit der neuen Longierpeitsche von Lobback - mit der treff ich genau da wo ich will", "Oh man, du bist gemein!", "Jaaa fein, siehste geht doch, brav", "Ach so soll ich? Das kann ich ja!", "Ja hab ich doch gesagt, Schön weiter so!") beendet hatten. ;-)
Danach lief es wie geschmiert...Trab-Schritt-Trab-Übergänge, Zirkel verkleinern und vergrößern, Galopp, zwischendurch Schrittpause und ich hatte ein traumhaftes Pferd an der Longe, das die Oberlinie aufwölbte, mit der Hinterhand vernünftig aktiv untertrat, man in  entspannter Dehnungshaltung die Muskulatur arbeiten sehen konnte und sich gebisslos das Maul leckte und schmatzte. Prima!
Am Ende dann noch einige Trab-Halt-Trab-Übergänge auf beiden Händen. Immer jeweils Richtung Band, um eine Begrenzung zu haben und Waleska wirklich ins Stehen zu bekommen ohne "Auslauf-Effekt". Das klappte sehr gut, ich konnte sogar bei nicht-geschlossenem-Halten, das hintenrausstehende Hinterbein mit dem Kommando "Ran" (aus der Handarbeit für Waleska bekannt für das Korrigieren im Halten) auffordern sich geschlossen hinzustellen! Nach einigen guten Stopps direkt geschlossen, beendete ich die Longierarbeit glücklich mit einem zufriedenen Pferd.
(Zum Unterschied zwischen den Kappzäumen: Für Waleska gefällt mir der dreigelenkige Goldene wesentlich besser, als der Wiener! Ich hatte auch das Gefühl, dass sie mit dem Dreigelenkigen etwas besser läuft! Für Coco widerrum ist der Wiener das non-plus-ultra!)

Freispringen für Waleska

15 01 2008 2. Waleska
Ich habe erst Waleska und dann Coco freispringen lassen...
Habe Waleska erst ohne Sprung im Schritt, Trab und Galopp aufgewärmt, sie war total gut drauf und bockte sich richtig aus im Galopp mit Ausschlagen und allem drum und dran. (...Ja das kann sie auch) :-)
Naja danach Cavaletti aufgestellt mit Absprungstange und aus dem Trab und Galopp jeweils ein paar Mal springen lassen...immer wenn ein besonders guter Sprung dabei war, rief ich sie zu mir und sie durfte sich ein Leckerlie bei mir abholen. Dann habe ich noch etwas erhöht und ein zweites Cavaletti auf das erste gestellt, allerdings nur mit halber Höhe, so dass der Sprung insgesamt ca. 50cm Höhe hatte. Das war überhaupt kein Problem für Waleska, ganz im Gegenteil hatte sie richtig Spaß dabei und freute sich wie ein Schneekönig, wenn ich sie gelobt habe. Nach ein paar Sprüngen auf beiden Händen beendete ich das Freispringen für Waleska. Sie soll erst einmal wieder Spaß und Vertrauen am Springen bzw. Hüpfen bekommen, der gymnastizierende Effekt erfolgt automatisch nebenbei. ;-)

Freispringen für Coco

15 01 2008 5. Coco Chanel
Nachdem ich den Sprung wieder zur Seite geräumt hatte nach Waleskas Training, holte ich Coco aus der Box.
Dann erfolgte auch erstmal für Coco das Aufwärmprogramm im Schritt, Trab und Galopp ohne Sprung.
Dann baute ich ein Cavaletti auf halber Höhe auf und ließ Coco ganz locker und langsam im Trab daraufzulaufen...sie sollte sich das ersteinmal wieder angucken und dann entscheiden, was sie wohl zu tun hat...ohne zu zögern machte sie einen Satz drüber und ich lobte sie. Ganz von alleine trabte sie ihre Runde weiter und lief erneut von selber an ohne dass ich treiben musste und sprang wieder. So ging das dann weiter auf beiden Händen. Dann erhöhte ich das Cavaletti auf die höchste Stufe und legte eine Absprungstange davor...nun war also etwas mehr gefragt, als nur drüberhüpfen bzw. laufen...Coco sollte deutlich abspringen. Das bereitete ihr schon mehr Schwierigkeiten, ich hatte auch das Gefühl, dass die Absprungstange sie irgendwie störte, denn ein paar Mal trat sie drauf, statt davor abzuspringen. Also machte ich etwas mehr Druck und half ihr mit der Stimme den Absprung zu finden und dann klappte es auch gut auf beiden Händen. Immer wieder zwischendurch rief ich sie wieder zu mir und sie holte sich ein Leckerlie und Lob ab.
Am Ende wollte ich einen "höheren Sprung" (Zwei Cavalettis - ca. 60cm) von ihr, um ihr noch mehr Selbstvertrauen zum Springen zu geben und ihr zu zeigen, was sie kann! Ohne Probleme flog sie drüber, ich lobte, und wir bauten ab. Coco war ganz stolz und motiviert am Ende.
 

Erschwerte Bedingungen

14 01 2008 5. Coco Chanel
Als ich nach Hause kam, war die Halle grade leer, da dachte ich, nutze ich die Gelegenheit und fange mit Coco an. Ich hab sie geputzt am Anbindeplatz und dann die Gamaschen angelegt.
Dann sind wir in die Halle, dort habe ich den Kappzaum draufgemacht und die gleiche Schabracke wie gestern aufgelegt. Überhaupt kein Ding. Den Longiergurt fand sie schon interessanter und beschnupperte diesen erst ausgiebig und neugierig.
Aber als ich ihn dann auflegte, stand sie wieder gelassen und ruhig da und fand es total selbstverständlich.
Als ich den Bauchgurt dann zumachte, war Coco zwar etwas verunsichert, ließ sich aber alles gefallen.
Danach durfte sie sich erst mal austoben mit dem neuen "Ding" um Ihrem Rumpf. Zweimal hat sie Ihre Kruppe beim Laufen etwas hochgeworfen (das war nicht mal ein Buckeln), aber das wars dann auch schon an Reaktionen...
Auf die Stimmkommandos "Teeerab und Galopp" hört sie beim Freilaufen schon sehr gut, sie lässt sich aber noch schwer vom Trab in den Schritt durchparieren. Das kommt aber noch...
Nach ein paar Minuten Richtungswechsel und Gangartwechsel rief ich Coco zu mir und wir begannen ein wenig an der Hand zu machen. Zu diesem Zeitpunkt bekamen wir dann auch Besuch in der Halle von Melanie, die Shadow longierte.
Also verzogen Coco und ich uns auf den hinteren Zirkel. Coco fand Shadow aber viel interessanter als mich und beachtete mich kaum noch. Also musste ich mir erstmal wieder deutlicher Aufmerksamkeit verschaffen und als ich diese gewonnen hatte, beendete ich dieses Training für das Heute. Das war aber auch völlig in Ordnung so, denn bei Ablenkung ist es schließlich für ein junges Pferd nicht so einfach, sich zu konzentrieren.

Reiten

14 01 2008 2. Waleska
 
Nach Coco war dann Waleska dran...habe sie bandagiert und bin dann im Schritt am langen Zügel angefangen, bis sie zufrieden abschnaubte. Dann locker Trab im V/A und ein wenig Galopp. Danach viele Übergänge Trab-Schritt-Trab, Volten und später ganze Paraden aus dem Trab zum Halten. Dann im Schritt Übertreten auf der Zirkellinie und Schenkelweichen und später Schulterherein durch die Ecken, Travers lange Seite, Mittellinie Traversale. Zwischendurch immer wieder frisch vorwärts, weil Waleska sich durch viele Seitengangwechsel immer schnell verhält. Im Trab habe ich dann noch Schulterherein geübt, was nicht besonders gut war. Es war schwer die Schulter in die Bahn hineinzuführen, dabei den Takt zu halten, ohne das Waleska vom Hufschlag drängelt und sich dabei dann nicht fest macht. Ich hatte aller Hand zu tun damit.

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