Ausritt

31 03 2007 2. Waleska
Erst war Hilkes Sattler da, um sich ihren Sattel auf Amareh noch mal anzuschauen, da dieser beim Galopp immer sehr nach vorne rutscht. Auf Anhieb konnte der Sattler leider keine Lösung finden. Hilke hat dann noch einen ganz anderen Sattel ausprobiert, der wesentlich besser auf Amareh saß. Also liegt es doch wohl am Sattel...
Nach dem Sattlertermin waren wir noch eine Runde ins Moor ausreiten. Das Halfter und einen Strick hatten wir mitgenommen, um die Pferde zwischendurch grasen zu lassen. Diesmal bin ich wieder auf Kimblewick geritten, aber nur am hingegebenen Zügel, und mir ist wieder aufgefallen, wie viel zufriedener Waleska auf dieses Gebiss reagiert. Am Mittwoch war ich ebenfalls am hingegebenen Zügel im Gelände unterwegs, aber mit Trense, und da war Waleska wesentlich verspannter und guckiger.
Der Ausritt war genauso herrlich, wie der die Woche davor. So macht es echt Spaß und ich überlege, ob ich nicht vom Dressurreiter zum Freizeitreiter wechsele...*grmpf*

Hufproblem

30 03 2007 2. Waleska

Ich war nur abends kurz da, um Waleskas Box zu machen und mich ein bißchen um sie kümmern. Ihre Hufe werden bei zunehmender Trockenheit wieder brüchiger und ich muss da echt aufpassen, da ich sie eigentlich nicht gerne auf Eisen laufen lassen möchte im Sommer. Also wasche ich die Hufe fast jeden Tag gründlich und trage danach Huföl auf, um das Wasser einzuschließen.

Mitte nächster Woche kommt der Hufschmied, um die Hufe nachzubearbeiten. Lang sind diese nämlich noch nicht, aber so brüchig, dass teilweise kleine Risse entstehen. Mal schauen, was der Hufschmied meint.


Nicht gut

29 03 2007 2. Waleska
Ich merkte schon beim Lösen im Schritt, dass Waleska links fest war.
Leider ging es so die ganze Reitstunde über weiter, dass ich tierisch am kämpfen war sie links locker zu bekommen und zu halten. Im Schritt ging es dann einigermaßen...im Trab und Galopp war die ganze Reitstunde eine Katastrophe und ich war völlig genervt und verzweifelt.

Hat was...

28 03 2007
 

Dressurarbeit

27 03 2007 2. Waleska

Wir haben wieder viele Übergänge geübt und das Schulterherein im Trab. Anfangs war es ziemlich beschwerlich, aber am Ende wurde es dann flüssiger.

Im Galopp habe ich Zirkel verkleinern geübt, daraus aus dem Zirkel wechseln ohne Galoppwechsel, eine große Runde im Außengalopp und dann wieder zurück auf den kleinen Zirkel im Handgalopp. Linke Hand war solala, da fällt es ihr noch sehr schwer. Rechte Hand war richtig cool und nachdem ich sie einmal richtig versammeln konnte und sie in Selbsthaltung eine kleine Zirkelrunde ausgehalten hat, hab ich die Zügel lang gelassen und das Training beendet.

Wir haben heute also viel für ihre Hinterhandmuskulatur getan, damit sich die Tragfähigkeit endlich ein wenig verbessert....mit großem Erfolg...beim Putzen nach dem Reiten stellte ich fest, dass sie seitlich unterm Bauch, auf der Kruppe und an der Oberschenkelmuskulatur gut geschwitzt hatte.


Anstrengendes Training

26 03 2007 2. Waleska

Ich bin hoch motiviert und freue mich schon den ganzen Tag auf den Abend, wenn ich endlich reiten kann.
Die Fotos, die Hilke gemacht, zeigen mir endgültig, dass das Herausheben auf Trense endlich nach langem Üben ein Ende hat (zumindest meistens). Ich hatte bei den Fotos damit gerechnet, dass von den 200 geknippsten vielleicht 20 so geworden sind, wie ich es mir wünsche. Allerdings sind fast alle so gut, dass ich richtig überrascht bin, über das was ich auf den Bildern sehe.

Allerdings zeigen mir die Fotos auch, dass ich nun wieder etwas härter und strenger mit Waleska arbeiten muss. Sie hat in den letzten Wochen wieder einen guten Schub an Muskulatur bekommen, allerdings fehlt trotzdem noch eine Menge bis ich mein perfektes Pferd unter dem Sattel habe! ;-)

Ich nehme mir also vor wieder mehr an den Seitengängen und der Versammlung zu arbeiten und gehe vor, wie ich es im Sommer unter Ellens Anleitung gegangen bin. Viele Wendungen, viele Volten und zwischendurch immer wieder V/A um zu entspannen. Ich übe ausserdem, um die Tragkraft und Muskulatur von Waleskas Hinterhand zu verbessern, viele Trab-Schritt- und Trab-Halt-Übergänge, wobei ich besonders darauf achte, dass sie dabei die Hinterhand unterschiebt und sich etwas setzt. Das fällt ihr richtig schwer und nach zwei-drei gelungenen Trab-Halt-Paraden beende ich das anstrengende Training und schicke sie noch im V/A vorwärts.

Ich merke deutlich, dass es Waleska wahnsinnig schwer fällt, aber da müssen wir nun beide durch. Sonst kommen wir keinen Schritt weiter...

Vorgenommen für diese Woche habe ich mir: Dienstag - Dressurtraining (Aufbau auf Montag), Mittwoch - frei, Donnerstag - Unterricht bei Carmen, Freitag - Handarbeit und Samstag - Ausreiten (wenn das Wetter mitspielt)! Mal schauen, ob ich den Trainingsplan einhalten kann.


Neue Trainingsbilder

25 03 2007 2. Waleska
Heute war wieder sehr schönes Wetter und ich beschloss Hilke zu fragen, ob sie ein paar Fotos von Waleska und mir beim Training machen könnte.
 
Und was dabei rausgekommen ist, könnt Ihr euch hier anschauen:

Netter Ausritt

24 03 2007 2. Waleska
Heute waren Hilke und ich zum Ausritt verabredet und das Wetter spielte endlich mal mit.
Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen, wenn auch mit etwas Wind. Egal...
 
Es war einfach herrlich. Wir waren ganze 2 Stunden unterwegs und haben die schönen Sandwege natürlich nicht unbenutzt hinterlassen!
 
Die Pferde waren super zufrieden und ich war super stolz auf Waleska. Anscheinend hatte sie sich endlich mal zu Herzen genommen, was ich ihr am Montag zuvor versucht hatte beizubringen....nämlich dass es für sie und für mich viel angenehmer ist, wenn sie im Gelände nicht den Kopf hochreißt, sondern entspannt in leichter Dehnungshaltung am langen Zügel durchs Gelände trabt und galoppiert. Dabei verlange ich nicht von ihr zu "arbeiten" oder kontinuierlich im V/A durchs Gelände zu laufen...Sondern einfach nur entspannt den Hals fallen zu lassen....Gucken ist natürlich trotzdem erlaubt! Wow ich war völlig hin und weg. Das klappte reibungslos und ich war super glücklich. Ich glaub man merkte es mir auch an, als ich strahlend auf dem Heimweg wieder auf den Hof ritt und von unserem Super-Ausritt vorschwärmte. *g*
 
Wir hatten auch noch eine lustige Begegnung mit einer Familie und einem kleinen Mädchen...vielleicht 3 Jahre alt...sie kamen uns entgegen und völlig begeistert guckte das Mädchen uns schon an. Dann lief sie uns hinterher...also drehte Hilke Amareh um und ließ das kleine Mädchen Amareh streicheln. Als ihr Vater sie dann auf den Arm nahm und nach ein paar Minuten weglief, hörten wir nur noch im Hintergrund vom Vater: "Nein, das ist kein Ihhhh-Ahhhhh!"
 
Oh je wir mussten ganz schön lachen! :-D
 

Handarbeit im Dressurviereck

23 03 2007
Heute habe ich etwas Handarbeit mit Waleska gemacht, auch wenn es nicht grade Ihre Lieblingsbeschäftigung ist, üben wir es trotzdem zwischendurch.
 
Was mir immer wieder besonders auffällt ist, dass Waleskas Koordination im Trab in den Seitengängen echt schwerfällig ist und sie sich wirklich schwer damit tut, was sich unterm Sattel natürlich doppelt bemerkbar macht.
Also habe ich mir vorgenommen sie im Schritt und Trab an der Hand etwas seitlich übertreten zu lassen.
 
Im Schritt klappte das auch sehr gut und flüssig. Im Trab auf der rechten Hand fällt es ihr auch noch relativ leicht, auf der linken Hand sieht das Ganze dann schon ganz anders aus. Ihr fällt es schwer mit dem linken Hinterbein zu tragen, daher setzt sie es nicht richtig unter beim Übertreten. Das äußert sich dann dadurch, dass sie den Takt verliert und anfängt zu drängeln. Für mich heißt es dann ruhig bleiben...allerdings habe ich dann ein Problem: Wie mache ich weiter? Durchparieren, kurze Schrittpause und nochmal? (Nach dem Motto: " Ok nicht so schlimm, wir probieren es gleich nochmal...") Oder im Trab an der Hand vorwärts schicken, um den Takt wieder herzustellen? (NdM: "Komm, komm vorwärts!) Oder in eine Volte abwenden, um danach wieder übertreten zu lassen? (NdM: "Da musst du jetzt durch, auch wenn es anstrengend ist!")
Ich bin mir da noch nicht sicher, was die beste Lösung für uns ist. Aber ich hoffe durch die Arbeit an der Hand ihre Schwierigkeiten etwas korrigieren zu können.
 
Da wir ja leider keinen Unterricht mehr in dieser Richtung haben, habe ich mich auf die Suche nach einer neuen RL gemacht, die mir hier hoffentlich weiterhelfen kann, und bin über Claudia an Heike Finze geraten. Mal schauen, für wann wir den ersten Termin ausmachen können.
 

Unterricht bei Carmen

22 03 2007 2. Waleska
Immer noch macht Waleska sich sehr fest auf der linken Hand und es fällt ihr schwer mit dem linken Hinterbein zu tragen. Besonders auffällig ist dies nach dem Galoppieren auf der linken Hand. Ich bekomme Waleska nur schwer nach links gestellt und gebogen nach dem Galoppieren.
Wir üben daher sehr viele Seitengänge und Außengalopp.
 
Die Anlehnung und die Arbeit in Dehnungshaltung war gestern auf Trense sehr zufriedenstellend.
 
Nach dem kleinen Tief in der Herbstzeit baut sich nun auch schon wieder viel mehr Muskulatur auf im Rücken-, Hinterhand-, Kruppe- und Halsbereich.
Die reelle Arbeit macht sich bezahlt.

Reitstunde bei Carmen

22 03 2007 2. Waleska
Wir haben sehr viel Seitengänge im Schritt geübt, so wie Übergänge und Außengalopp.
Ich bin normal auf Trense geritten und das klappt mittlerweile auch so ordentlich, dass wir kaum noch Schwierigkeiten mit dem Herausheben haben. Das einzige Problem ist Waleskas Schiefe. Nach dem Galoppieren macht sie sich enorm fest auf der linken Hand und da ist es wichtig für mich, dass ich nicht "ins Ziehen" geraten, sondern versuche sie wieder locker im Rumpf und der Ganasche zu bekommen.
Im Unterricht sollte ich daher nach dem Durchparieren vom Galopp in Trab auf der linken Hand den Zirkel verkleinern und dabei über die Biegung Waleska wieder lockerer bekommen. Das klappte sehr gut.
 
Aber allgemein waren Carmen und ich heute sehr zufrieden mit Waleska. Sie war sehr motiviert heute und uns ist alles viel leichter gefallen.
 

Losgelassenheit

21 03 2007 2. Waleska
Ich bin heute nur vorwärts/abwärts und in Dehnungshaltung auf Trense geritten, um Waleskas Losgelassenheit zu fördern.
Das klappte sehr gut und nach einer halben Stunde lockerer "Arbeit" habe ich das Reiten beendet und ein zufriedenes Pferd zurück in den Stall gebracht.

Spontaner Ausritt

19 03 2007 2. Waleska
Auf Grund einiger "Disharmonien" zu Hause hatte ich ziemlich schlechte Laune und deshalb wollte ich eigentlich gar nichts mit Waleska machen, um sie nicht spüren zu lassen, wie ich drauf war.
Spontan habe ich mich dann doch noch entschieden eine schnelle Runde durchs Moor zu drehen, um ein bißchen Dampf abzulassen. Eine sehr gute Entscheidung...Waleska fand die Idee toll und galoppierte begeistert über die Sandwege und ich ließ mir den Wind ins Gesicht pusten. Danach gings mir auch gleich viel besser. Das tat uns beiden ganz gut!

Training an der Hand und unterm Sattel

12 03 2007 2. Waleska

Heute war ich wieder in der Halle, leider ist der Platz noch zu matschig. Ich hoffe, dass es morgen so weit ist, nach draußen zu können! Da die Halle aber frisch gesprengt war und so schön gerade, störte es mich nicht all zu sehr in der Halle zu trainieren.

Wieder habe ich mit Handarbeit begonnen...geschlossenen Halten geübt und dann Richtung Halbe Tritte weitergearbeitet. Die Ansätze gestern waren schon recht ordentlich und ich war sehr zufrieden.
Heute bin ich auf Trense geritten, das klappte auch ganz gut, so lange ich nur einfach Sachen verlange. Wird es anspruchsvoller geht Waleska gegenan. Da müssen wir unbedingt noch dran arbeiten.
Am Anfang der Reiteinheit bin ich viel V/A geritten: Waleska dehnt sich sehr schön dabei, aber leider kommt sie zwischenzeitlich immer wieder hoch und ich muss wieder korrigieren.  Mein Problem ist, dass meine Zügel schlackern, wenn ich nachgebe. Natürlich meine ich es nur gut, aber das ist nicht der korrekte Weg und ich muss mir das unbedingt abgewöhnen. Auch reite ich oft mit offener Faust und Waleska nutzt das aus, ruckt ein bißchen am Zügel und zieht sich so mehr Zügel aus meiner Hand, als ich ihr eigentlich geben möchte.

SH im Trab war ganz anständig, dafür, dass ich auf Trense geritten bin. Dafür war Travers eine halbe Katastrophe.

Zur Schiefe: Ich meine schon Verbesserungen auf der linken Hand zu spüren...Waleska beißt sich nicht so fest und ich komme so mehr zum Nachgeben und an den äußeren Zügel! In engen Wendungen (links) bestehen noch Schwierigkeiten mit der Balance.


Handarbeit und Reiten

11 03 2007 2. Waleska

Gestern sollte eigentlich die Sattlerin kommen, da ich das Gefühl habe mein Sattel sitzt nicht perfekt! Leider ist der Termin "ins Wasser gefallen". dementsprechend habe ich am Samstag auch nichts mehr mit Waleska getan. Sie war eh draußen mit den anderen und hatte ihre Bewegung.

Heute war das schönste Ausreitwetter, aber ich war zu spät im Stall und alleine wollte ich dann auch nicht mehr ausreiten, also war ich wieder mit Waleska in der Halle. Die Halle war gerade frisch abgezogen und somit das optimale Trainingsareal für unser Galopptraining.

Beim Putzen sind mir schon wieder 4 Mücken an Waleska aufgefallen, das bedeutet nichts Gutes. Hoffentlich wird der Sommer keine Qual für mein Pferd! :-(
(Das nur mal zur Info für mich, wann ich die ersten Mücken gesichtet habe!) ;-)

Ich habe mit etwas Handarbeit in der Halle angefangen und wir haben als Erstes das geschlossene Stehen geübt. Also Schritt-Halten und wenn nötig Korrektur mit der Touchiergerte. Waleska wird nach kurzer Zeit ziemlich nervig drauf, also hab ich das so ca. 6 Mal geübt und mich danach nochmal an die Erarbeitung der halben Tritte gewagt.
Durch langsames Führen im Schritt kann ich durch ein bißchen Schnalzen die Hinterbeine sehr weit unter Waleskas Körper holen und Waleska richtig schließen. Wenn ich das richtige Gefühl habe, touchiere ich die Hinterbeine hinten ein wenig abwechselnd an, dabei enstehen dann schon diagonale Trittfolgen, aber ohne jegliche Schwungentwicklung. Es sind halt einfach nur diagonale "Schritte". Trotzdem lobe ich sie dafür, damit sie erst einmal begreift worum es geht. (Mein Pferd braucht halt immer ein wenig bis es verstanden hat, worum es geht!8-)) Heize ich sie zu sehr an, wird sie grantig und wir können alles vergessen.

Beim Reiten habe ich heute den Schwerpunkt auf Galopparbeit gelegt. Das war auch die richtige Entscheidung, wie ich gemerkt habe, als ich Seitengänge im Trab einbauen wollte. Die klappten heute nämlich nur sehr mühselig und gar nicht flüssig. Also Schwerpunkt auf Galopp.
Der Galopp war heute wieder sehr locker und schön durchgesprungen, dass ich ebenfalls viele Sachen geübt habte, um Waleskas Schiefe zu bekämpfen! Viel Linksgalopp mit Wendungen (Zirkel, Zirkel verkleinern, Volten), Rechtsgalopp habe ich nur wenig verlangt, wenn dann ganze Bahn, aber dafür rechte Hand Kontergalopp und zwischendurch an den langen Seiten immer wieder zugelegt.


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