Ich habe wenig geschrieben die letzten Wochen, das versuche ich nun ein wenig nachzuholen.
Mit Waleska hab ich an ihrer Losgelassenheit gearbeitet, da mir da die Kontinuität etwas fehlte. Dabei ist mir nochmals aufgefallen, dass es mehr bringt, Waleska am Anfang der Stunde in einer tieferen Arbeitshaltung zu reiten und das wirkliche tiefe Vorwärts/Abwärts erst nach einer kurzen Lösungsphase mit einzubauen. Sie streckt und dehnt sich dann viel mehr. Versuche ich das V/A gleich am Anfang einzubauen, fehlt mir das Abwärts etwas.
Ich reite zur Zeit wieder mit Kimblewick (Einschnallung oben), da mir die Anlehnung bei der Trense nicht gefällt und Waleska viel zufriedener mit der Stange läuft.
Der Galopp hat sich wesentlich verbessert in den letzten Wochen, da sie zuvor ja leicht in den Viertakt kam, wegen mangelnder Versammlungsfähigkeit und der kleinen Halle. Mittlerweile kann ich sie besser versammeln ohne dass der Dreitakt verloren geht. Halten können wir dies noch nicht lange, nur wenige Galoppsprünge, daher gehen wir nach der Versammlung immer an der langen Seite wieder frisch vorwärts, um dann wieder etwas mehr zu versammeln.
Aus der Versammlung gelingen uns auch einige gute flüssige Galopp-Schritt-Übergänge, die aber noch recht selten so gelingen, wie ich sie mir vorstelle.
Die Seitengänge sind ein Thema für sich.
Mal gibt es Tage, da flutscht es nur so, mal gibt es Tage, da geht gar nichts.
Dafür übe ich weiterhin an der Hand das seitliche Übertreten im Schritt und Trab. Im Trab fällt es Waleska noch deutlich schwer und ich muss viel Überzeugungskraft leisten, damit ein paar gute Tritte gelingen. Danach wird kräftig gelobt und geradeaus geführt.
An der Hand erarbeiten wir ausserdem die verkürzten Trabtritte sowie die halben Tritte.