18
10
2006
Nachdem ich meiner neuen Reitschülerin eine halbe bis dreiviertel Stunde Unterricht gegeben hatte, schwang ich mich selber noch auf Waleska.
Da der Boden draußen auf dem Reitplatz im Moment echt spitze ist, sehe ich es gar nicht ein in die Halle zu gehen, auch wenn es draußen eben ein wenig dunkel ist, aber mit dem kleinen Flutlichtstrahler geht das schon.
Also habe ich Waleska schnell (praktisch wenn Pferd im Winter Decke drauf hat
) fertig gemacht, und bin nach draußen auf den Platz.
Ich hatte mir vorgenommen wieder auf Trense zu reiten, um an Waleskas Losgelassenheit und Anlehnung zu arbeiten.
Die erste viertel Stunde bin ich wirklich nur am langen Zügel Schritt geritten, vorwärts leicht getrabt und galoppiert, bis Waleska im Rücken locker wurde und sich vorwärts/abwärts dehnte. Sie fing dann auch gut an zu schäumen und ich war zufrieden.
Nach einer Schrittpause trabte ich im Aussitzen an und versuchte die Anlehnung so weich wie möglich zu halten mit der Option für Waleska in dieser Anlehnung zu bleiben oder sich noch mehr ins vorwärts/abwärts zu strecken, nur höher mit dem Genick wollte ich sie nicht haben. Dabei habe ich nicht viel verlangt...Zirkel, Zirkelwechseln, ganze Bahn, Trab-Schritt-Trab-Übergänge und später einige Trab-Galopp-Trab-Übergänge. Das klappte dann auch sehr gut. Im Schritt übte ich noch etwas Schenkelweichen.
Das Tempo hätte insgesamt beim Aussitzen etwas fleißiger sein dürfen und der Trab etwas ausdrucksstärker.
Ich denke, da werde ich morgen Abend vermehrt drauf achten und einige engere Wendungen mit einbauen, da die seitliche Stellung und Biegung kein Problem mehr (wie vor zwei Wochen noch) war!
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17
10
2006
Gestern bin ich mal auf Trense geritten und ich habe einwenig Dressurarbeit auf dem Platz gemacht.
Beim Leichttraben war Waleska sehr angenehm, sie ließ sich leicht stellen und biegen auf beiden Händen. Die ersten Galopprunden auf der linken Hand waren etwas steif, rechte Hand war etwas besser.
Nach einer Schrittpause habe ich die Zügel dann wieder aufgenommen und bin im Aussitzen viele Wendungen geritten und versucht Waleska durch häufiges Umstellen dabei tief im Genick einzustellen aber zwischendurch immer wieder länger gelassen, damit sie sich dehnen konnte und der Rücken locker bleibt.
Das klappte ganz gut...zwischenzeitlich kam sie zwar wieder etwas zu hoch mit dem Genick, das ließ sich aber korrigieren. Auf der linken Hand hatte ich Mühe Waleska schön rund im Hals und weich im Maul zu behalten.
Ich habe dann einige Übergänge Schritt-Trab-Schritt mit eingebaut und später Trab-Galopp-Trab, wobei ich wirklich drauf geachtet habe, die Galoppreprisen so kurz wie möglich zu halten, um Waleska schön aufmerksam zu halten und ihr keine Chance zu geben aus dem Takt zu kommen und sich fest zu machen.
Bei den Übergängen vom Galopp zum Trab habe ich drauf geachtet, wirklich die Hand still zu halten und mehr an das Durchparieren zu denken..überraschenderweise klappte das ganz gut...der Trab war noch sehr unkontrolliert nach dem Übergang, aber zumindest hob sie sich nicht heraus, sondern blieb in der weichen Anlehnung.
Ich kann also ganz zufrieden sein mit dieser Trainingseinheit, wenn ich an die letzten Wochen denke, trotzdem ist noch viel Arbeit zu tun, bis wir wieder in Form sind.
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15
10
2006
Heute war für Waleska und mich Gymnastik-Springstunde angesagt!
Gerade für Waleskas Muskelaufbau ist das sehr förderlich und ausserdem für die Koordination und Ihr Selbstvertrauen.
Da es die erste Springstunde war, fingen wir wirklich ganz klein an.
Als erstes trabten wir über Trabstangen um die Pferde zu lösen und aufzuwärmen. Daraus wurde dann ein kleines Kreuz mit Trabstange davor.
Der zweite Sprung war ebenfalls ein Kreuz, wurde aber aus dem Galopp angeritten. Diesem kam dann ein schon ein etwas höherer Oxer dazu, den Waleska beim ersten Anlauf gar nicht lustig fand und prompt stehenblieb. Beim zweiten Anlauf klappte dann aber auch dieser Sprung, wenn auch etwas stockelig.
Zum Ende galoppierten wir noch über eine Kombination..ich sage "galoppierten", weil es eher ein Stangenhaufen war, der auf dem Boden lag, als ein Sprung...
Waleska hat einfach zu wenig Selbstvertrauen und während sie dann total verunsichert an den Sprung rangaloppiert, merkt man deutlich wie sie überlegt..."Spring ich? Spring ich nicht? Spring ich? Nein...ich springe nicht....oder...nagut ich versuchs..."
Ich muss sie schon deutlich im Rahmen halten mit Zügel und Schenkel, um sie zu überzeugen.
Aber ich denke, das wird bei den nächsten Stunden wesentlich besser werden.
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14
10
2006
Am Samstag war das erste gemeinsame Mannschaftstraining für die A-Kür angesagt.
Nachdem wir unsere Pferde gelöst hatten, ritten wir die Kür im Schritt durch.
Später dann die ganze Kür mit allen Grundgangarten, so wie es gedacht war.
Die ersten beiden Durchgänge waren ziemlich katastrophal, vor Allem die Galopptour war grauenhaft. Wir ließen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und schafften es zum Ende die Kür einmal einigermaßen vernünftig durchzureiten, um auch einmal die Uhrzeit stoppen zu können, wie lange wir ungefähr brauchen.
Nächstes Treffen findet am Freitag Abend statt. Dann muss die Kür soweit klappen, dass wir die einzelnen Sequenzen für das Zusammenschneiden der Musik stoppen können.
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13
10
2006
Da ich erst Freitag Abend Zeit hatte, um zu Reiten, machte ich mir das Flutlicht draußen an und ritt auf dem Platz.Es war echt klasse, Waleska war auf einmal wieder so locker, wie schon seit 4 Wochen nicht mehr. Die Probleme auf der linken Hand waren so gut wie weg.
Es hat wirklich Spaß gemacht.
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12
10
2006
Donnerstag, am 12.10.06, war Unterrichtsstunde bei Carmen angesagt.
Da ich beim Longieren am Mittwoch sehr gut merken konnte, dass Waleska auf der linken Hand immer noch sehr steif und unbeweglich war, legte ich es gar nicht erst drauf an und ritt mit Kimblewick, wobei ich die Zügel immer oben verschnallt habe, so dass kaum Hebelwirkung vorhanden ist. Der einzige Unterschied zur Trense ist, dass das Kimblewick eine Stange ist und nicht gebrochen ist.
Carmen erklärte ich, warum ich sie mit Kimblewick gezäumt habe, und sie fand es OK, solange ich damit reite, bis Waleska wieder weicher für die Trense ist.
Wir arbeiteten an Waleskas Steifheit auf der linken Hand. Durch viele Hand-, Stellungs- und Biegungswechsel, anfangs auf großen Linien, später auf Kleineren, bekamen wir Waleska locker im Genick. Um die Bauch-, Rücken- und Hinterhandmuskulatur zu kräftigen, übten wir später, das Versammeln im Trab und daraus wieder kräftig antreten lassen.
Waleska hat gut geschwitzt, sogar an einigen Stellen, die uns vermuten ließen, dass vielleicht doch noch eine Blockade vorhanden war, die wir nun beim Reiten endlich lösen konnten. Waleska lief unüblicherweise der Schweiß an den Ganaschen herunter, besonders rechts, was mit der Steifheit im Genick auf der linken Hand zusammenhängen könnte. Ausserdem war der Bauch gut nass und die Kruppe.
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09
10
2006
Tatsächlich sieht man eine deutliche Verbesserung bezüglich der Schiefe von Waleskas Becken. Zuvor war deutlich eine Schiefe mit ca. 2 cm Unterschied vom rechten zum linken Hüfthöcker zu erkennen. Nach der Aktion "Pimp my Pferd!" (*g*) ist das Becken wieder so weit gerade, dass man die Schiefe kaum mehr erkennt.
Waleska ist nun beim Reiten durch das neue Körpergefühl sehr sehr steif und lässt sich kaum stellen bzw. biegen. Ich versuche nun wieder an den Anfängen von Ellens und meiner Arbeit anzusetzen, um Waleska erst einmal wieder geschmeidig zu bekommen.
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07
10
2006
Da Waleska in den letzten zwei Wochen wirklich komisch drauf war, beim Reiten links total steif war und sich auf der Trense fest machte, fuhr ich heute zur Pferde-Reha nach Filsum.
Tamme Hanken schaute sich Waleska an und diagnostizierte ein schiefes Becken, das er daraufhin aber wieder in die richtige Position brachte. Natürlich muss die Muskulatur, die auf der rechten Seite sichtlich darunter gelitten hat, dadurch dass das Becken schief war, wieder langsam aufgebaut und angepasst werden.
Zusätzlich ließen wir gleich noch die Hufe in die richtige Form bringen.
Auch der Sattel wurde auf Passgenauigkeit kontrolliert. Glücklicherweise lagen hier keine Probleme vor. Der Wirbelkanal ist genau richtig für Waleska und auch das Anpassen des Kopfeisens (das weiteste Kopfeisen wurde extra geweitet) vor wenigen Monaten war die richtige Entscheidung.
Zu guter letzt musste Waleska sich noch das Zähne raspeln gefallen lassen, das sich einige Haken gebildet hatten, die auch der Grund für die fehlende Rittigkeit sein könnten.
Nun ist mein Pferd von Huf bis Zahn völlig "aufgepimpt" (*g*) und ich hoffe, dass ich beim Reiten in den nächsten Tagen eine Verbesserung feststellen kann.-
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06
10
2006
Am Freitag Abend waren wir (Annika, Timo und ich) im Kino, um uns den Fußball-WM-Film von Sönke Wortmann anzuschauen.
Eine tolle Reportage mit vielen emotionalen Momenten...
(mehr möchte ich gar nicht schreiben)
Eins muss ich aber doch noch erwähnen: In einigen Szenen konnten wir "unsere" Artikel im Film entdecken. Zum Beispiel unsere gelben Freistoßfiguren oder unsere Fußball-Tennis-Netzanlage (man beachte im Film die danebenliegende Tasche mit dem Aufdruck: bfp Training)
Für alle, die es gar nicht wissen: Ich arbeite in einem Fußball-Artikel-Versand! (bfpversand.de)
Daher diese Erwähnung! 
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